Rennersdorfer Generationenbaum! Die 600 Jahre alte Linde musste gehen.

In der Katastralgemeinde Rennersdorf musste vom ältesten Baum der Marktgemeinde Abschied genommen werden. Die 600 Jahre alte Linde mit einem Stammumfang von 4,72 m neben der Kapelle musste aufgrund von Sicherheitsbedenken und Gefahr im Verzug gefällt werden.

Aufmerksam wurde die Gemeinde durch den Abfall eines riesigen Totholzteils. Bohrungen im Bereich der Stämmlinge nahe dem Stammkopf ergaben einen fortgeschrittenen Holzabbau, außerdem befand sich der alte Baum im Zustand der Zersetzung. Jedoch zeigten weitere Bohrungen im Bereich des Stammfußes in die lastabtragenden Wurzelanläufe keine schwerwiegende Wurzelfäule auf, daher wäre die Standsicherheit weiterhin als ausreichend zu bewerten gewesen.

Weitere gutachtliche Punkte waren jedoch die tief ins Holz eingewachsene Kette, die unter massiver Spannung stand sowie die über ein neuerrichtetes Einfamilienhaus ragende Krone.

 

In den nächsten Wochen wird ein von der Gartengestaltung Spitzer, Ing. Thomas Spitzer, AE gespendeter Baum nachgepflanzt werden.